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Schlössle
Ursprünglich war das Gebäude mit Wassergraben und Mau-
ern versehen. Heute steht jedoch nur noch das innere Haus
und erinnert durch seinen Namen an den geringen Umfang
des Gebäudes. Das Schlössle war immer wieder Schauplatz
von Kriegshandlungen. Im Jahr 1440 etwa war die Erstürmung
der Stadt über die Tore vergeblich und so wurde das Schlössle
erstiegen. Heute ist in dem auch als „Kämmerlein“ oder „Bürg-
lein“ bezeichnete Gebäude das Heimatmuseum untergebracht.
An den Außenmauern sind die Hochwasserstände des Mains
eingelassen.
Stadtpfarrkirche St. Andreas
Das erste Mal urkundlich erwähnt wurde die St. Andreas Kirche
in Ochsenfurt im Jahre 1276. Ihr spätromanischer Kirchturm
überragt alle anderen Bauwerke der Altstadt. Der Kirchenschatz
der St. Andreas, wie das Gold- und Silbergeschmeide wurde in
einer besonderen Truhe aufbewahrt und am 21.06.1696 inven-
tarisiert und eingeordnet.
Spital/Spitalkirche (heute Kreuzkirche)
Durch den Bau des Spitals sollte für alte und gebrechliche allein-
stehende Personen Heimat und Unterkunft geschaffen werden.
Mit der Zustimmung des Domkapitels wurde im Jahre 1431 das
Spital erbaut und die bereits bestehenden Gebäude umgestal-
tet. Die Kreuzkirche wurde 1413 errichtet und im karolingischen
Stil erbaut. Heute wird das Spital von verschiedenen Vereinen
genutzt und Veranstaltungen abgehalten.
Palatium
Das Palatium stammt aus dem 14/15. Jahrhundert und war der
ehemalige Amtssitz und das Kellereigebäude des Würzburger
Domkapitels, dann Bezirksamtsgebäude und Landratsamt.
Es umfasst einen Bruchsteinmauerwerksbau mit Satteldach,
figurenbesetzten Treppengiebeln, Treppenturm und kreuzge-
wölbter Erdgeschosshalle.
St. Andreas
unten: Spitalkirche mit Ehrenhof
Palatium




